Workcamp 2025 – Rückblick
1 Land, 8 Reisende, 100 Momente – Jugend-Workcamp 2025 – Pernambuco
Viel Freude, viel Wiedersehen, viel Aufregung und natürlich eine Kolpingfahne, das war unser Empfang in Recife nach einer anstrengenden ca. 30 stündigen Anreise. Mit vielen bekannten Gesichtern brachen wir dann Richtung Caruaru auf und bezogen das dortige Kolpinghaus – unser Zuhause für die nächsten drei Wochen.
Den nächsten Tag ging es weiter nach Murici, wo wir die Kolpingsfamilie, deren Projekte und unseren Arbeitseinsatz kennenlernten: Drei Häuser sollten ausgeräumt und gestrichen werden, damit sie an Bedürftige vermietet und mit dem Geld weiter Projekte finanziert werden können. Unter wachsamen Augen eines örtlichen Malers erblüten so die Häuser in einem neuen, fröhlichen Glanz. Einen Tag später haben wir die Kolpingsfamilie Xexéu besucht, wo wir von einer Trommelkapelle vor der Kirche abgeholt und durch den Ort begleitet wurden. Zudem fand nach einer Vorstellungsrunde ein reger Austausch über die Unterschiede in der Kolpingarbeit vor Ort und bei uns in Deutschland statt.
Neben einem Besuch an den beeindruckenden Wasserfällen in Bonito stand noch eine große Handwerksmesse auf dem Plan: die Feneart. Mit vielen kleinen Ständen konnten wir durch die Handwerksarbeiten der Bundesstaaten Brasilien und weiterer Länder stöbern.
Weiter ging es mit unserem ersten Mehrtagesausflug nach Flores, oder genauer gesagt nach Triunfo. Dort besuchten wir über mehrere Tage verschiedene örtliche Kolpingsfamilien und lernten das Leben und die Probleme auf dem Land kennen. Neben verschiedenen Projekten für Zisternen gibt es auch eine Fabrik für Fruchtsaftkonzentrat, welche die lokalen Schulen und Einrichtungen versorgt. Nach einer abenteuerlichen Tour zum höchsten Punkt Pernambucos, dem „Pico do Papagaio“, ging es wieder zurück nach Caruaru.
Am nächsten Morgen startete dann der vorerst entspannte Teil unserer Reise: unser Besuch am Strand in Tamandaré. Mit wunderschönem Ausblick, einigen Abstechern in den Atlantik und dem ein oder anderen Caipirinha konnten wir uns von den anstrengenden Tagen etwas erholen.
In der letzten Woche unserer Reise besuchten wir einen Urwald im örtlichen Naturschutzgebiet und „Alto do Moura“, einen für Töpferkunst bekannten Stadtteil in Caruaru. Dort durften wir uns auch mal selbst am Töpfern versuchen und eine Blume töpfern. Neben einigen freien Tagen, an denen wir die Stadt und den „Bom Jesus Do Monte“, einen Berg mitten in der Stadt, erkundeten, hatten wir mit den Vorbereitungen für den „Deutschen Abend“ zu tun. Dort gab es einige typisch deutsche Spezialitäten wie Kartoffel- oder Nudelsalat und natürlich viele deutsche Tänze.
Während unserer gesamten Reise wurden wir von Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, aus denen bei Spieleabenden, Tanzeinlagen oder Abenteuer aus Fremden Freunde wurden. Um so trauriger und schwerer fiel dadurch der Abschied am Flughafen in Recife am letzten Tag der Reise.
Mit vielen neuen Eindrücken von der Reise und den begeisterten Menschen vor Ort, blicken wir auf eine hoffentlich lange und starke Partnerschaft.










